BehandlungskostenKostenschätzung PKV

Anders als die GKV erbringt die PKV nicht die Heilbehandlung als eigene Sachleistung (über Vertragsärzte), sondern der privat versicherte Patient schließt selbst einen direkten Behandlungsvertrag mit dem jeweiligen Arzt und ist persönlich zur Honorarzahlung verpflichtet; die PKV erstattet dem Patienten dann die Behandlungskosten – falls und soweit diese Behandlungskosten vom Krankenversicherungsvertrag umfasst sind.

Wesentlich ist, dass die Behandlung medizinisch notwendig ist, und eine hinreichende Aussicht auf Behandlungserfolg existiert. Letzteres kann insbesondere dann problematisch sein, wenn das Alter der Frau das 40. Lebensjahr übersteigt. Ob eine Verehelichung vor künstlicher Befruchtung vorliegen muss, ist für privat Krankenversicherte nicht generell geregelt. 

Wenn beide Partner bei unterschiedlichen Versicherungen versichert sind, muss ebenfalls im Einzelfall entschieden werden. Bei allen Problemen mit der Kostenübernahme stehen die Ärzte des UKL jederzeit beratend zur Verfügung.